
Looking for German bedtime stories that are cozy, light and easy to follow, even if you are still learning the language? This gentle German bedtime story keeps the scenes small and calm so brains can slow down while you enjoy simple vocabulary and warm images. Whether you are reading a German bedtime story aloud to a child or using it as a soft practice read before sleep, you can also turn Sara and Noodle’s food adventure into a custom tale inside Sleepytale.
Saras und Noodles schlürf-tastische Essensjagd
Sara zog ihre Turnschuhe mit Regenbogen-Schnürsenkeln fest, während Noodle, der wuschelige Hund, im Kreis tappte und seine Ohren fröhlich hin und her wippten.
„Heute probieren wir all dein Lieblingsfutter, Noodle“, sagte sie und strich ihm über den Kopf.
Noodle gab zwei kurze Wuffs zur Antwort und wedelte so heftig, dass sein rotes Halstuch flatterte.
Sara schnappte sich ihren kleinen lila Rucksack und zusammen gingen sie los in die Stadt.
Hinter der ersten Ecke lag der Laden von Frau Lee. Schon vor der Tür roch es nach frischem Brot und Gurken aus dem Glas.
Die Glocke klingelte leise, als sie eintraten.
Frau Lee beugte sich über die Theke. „Na, hungriger Gast?“ fragte sie und zog ein knuspriges Brotkäppchen aus einem Korb.
Noodle nahm es vorsichtig aus ihrer Hand, kaute zufrieden, und seine Krallen klackerten vor Freude über die Fliesen.
„Erster Punkt auf unserer Liste“, flüsterte Sara. „Etwas Knuspriges.“
Sie bedankte sich, steckte eine Serviette in den Rucksack und ging mit Noodle weiter zum nächsten Stand.
Am Smoothie-Wagen von Herrn Mango hatten die Becher bunte Streifen. Herr Mango trug eine Strohkappe schief auf dem Kopf.
„Für meinen vierbeinigen Stammgast“, sagte er, als er Banane, ein wenig Erdnussmus und Wasser im Mixer vermischte.
Der kleine Becher mit Hundesmoothie war kaum abgestellt, da tauchte Noodles rosa Zunge schon hinein.
Er schlürfte so begeistert, dass ein kleiner Tropfen auf Saras Nasenspitze landete.
Sie musste so sehr lachen, dass Herr Mango mitlachte und bald die halbe Schlange grinste.
„Also“, zählte Sara im Kopf, als sie weiterliefen, „knusprig und cremig haben wir schon.“
Am Wegesrand leuchteten Löwenzahnblüten wie kleine Sonnen. Sara steckte Noodle eine Blüte hinter das Ohr.
Er schnaubte überrascht, und ein paar flauschige Schirmchen flogen davon wie winzige Fallschirme.
Im Park stand ein alter Springbrunnen. Auf dem Rand hatte jemand einen Teller mit übrig gebliebener Pasta abgestellt.
Die Nudeln klebten in einer gemütlichen Tomatensoße-Pfütze.
Noodle blieb wie angewurzelt stehen. Seine Augen sagten deutlich: „Das da kenne ich.“
Sara wickelte vorsichtig eine Spaghetti um ihren Finger. „Bereit?“ fragte sie.
Sie ließ die Nudel los und Noodle schnappte sie aus der Luft.
Mit einem langen Schlürf-Geräusch verschwand sie, und kleine rote Punkte spritzten über seine Schnauze.
Ein paar Tauben schauten neugierig zu.
Sara schob ihnen ein paar Nudeln hinüber. Sie gurrten zufrieden und pickten höflich mit.
Noodle leckte den Teller so sauber, dass er beinahe wie frisch gespült glänzte.
„Spaghetti, abgehakt“, murmelte Sara und strich mit dem Finger ein unsichtbares Kästchen in die Luft.
Ihr nächstes Ziel war die Bäckerei. Schon durch die Scheibe sah man Frau Sprinkle, wie sie Glasur auf Muffins tupfte.
Als die Tür aufging, zog der Duft von Zimt und Vanille an ihnen vorbei.
„Da ist ja mein süßer Wirbelwind“, rief Frau Sprinkle, als Noodle hereingetrabt kam.
Sie stellte einen kleinen Karottenkuchen ohne Zucker auf den Boden, verziert mit einem Joghurt-Knochen oben drauf.
Noodle setzte sich zuerst brav hin, dann schnappte er sich den Muffin wie einen Schatz und legte sich daneben, um ihn in ruhigen Bissen zu genießen.
Sara setzte sich zu ihm auf den Boden, sammelte ein paar verstreute Zuckerstreusel und legte sie nebeneinander wie einen winzigen Regenbogen.
Als nur noch ein paar Krümel übrig waren, schlabberte Noodle aus Dankbarkeit kurz über Frau Sprinkles Schuh.
„Na, das ist ja eine besondere Politur“, lachte sie.
Draußen blieb nun nur noch eine Leckerei auf der Liste: Käse.
„Der schwierigste Teil“, meinte Sara, denn Käse war in der Stadt sehr beliebt und schnell weg.
Im Supermarkt fanden sie die Käsetheke. Davor saß eine grau-weiße Katze mit einem Namensschild, auf dem „Duchess“ stand.
Duchess blinzelte Noodle misstrauisch zu.
Sara kniete sich hin und kraulte ihr vorsichtig das Kinn.
Nach ein paar Sekunden begann die Katze zu schnurren und rollte sich zur Seite, sodass genug Platz blieb, um vorbeizugehen.
Die Frau hinter der Theke schnitt einen winzigen Würfel milden Käses ab. „Für den geduldigen Besucher“, sagte sie und hielt ihn Noodle hin.
Er nahm das Stück so zart, als wäre es aus Glas, rollte es über die Zunge und schluckte es mit einem glücklichen Seufzer.
Kurz darauf saßen Sara und Noodle unter ihrer Lieblings-Eiche am Rand des Parks.
Sie breiteten eine Decke aus und legten alles, was von ihrem Tag übrig war, darauf: den leeren Smoothiebecher, die Brotkruste, eine saubere Muffinpapierform, den Käsezettel aus dem Laden.
Noodle ließ sich in Saras Schoß fallen wie ein weiches Komma.
„Also“, begann sie, „Brot, Smoothie, Nudeln, Kuchen, Käse. Alles gefunden.“
Noodle antwortete mit einem langen, zufriedenen Gähnen.
Die erste Straßenlaterne ging an und Glühwürmchen begannen zu leuchten.
Der Himmel färbte sich tiefblau.
Sara legte den Rucksack beiseite, schob die Hände unter Noodles Bauch und zog ihn noch ein kleines Stück näher an sich.
„Weißt du“, flüsterte sie, „am liebsten mag ich gar nicht das Essen, sondern dieses Sitzen hier mit dir.“
Noodles Schwanz schlug ein einziges, langsames Mal gegen die Decke, als wolle er sagen: „Ich auch.“
Die Geräusche der Stadt wurden leiser. Irgendwo schlug eine Glocke.
Der Mond spiegelte sich auf der Rutsche des Spielplatzes und machte sie zu einem silbernen Band.
Noodles Pfoten zuckten im Schlaf, als jagte er unsichtbare Baguette-Wolken.
Sara stützte den Kopf an die warme Baumrinde und ließ den Tag noch einmal in Gedanken vorbeiziehen.
Der Duft von Brot, Erdnussmus und Tomatensoße hing noch in der Luft und mischte sich mit dem Grün des Parks.
„Morgen“, murmelte sie halb im Traum, „erfinden wir eine neue Essensliste.“
Vielleicht Eis, vielleicht Pfannkuchen, vielleicht etwas, das sie noch gar nicht kannten.
Doch für heute reichte es, durchzuatmen, den Hund schnarchen zu hören und zu wissen, dass jeder Tag, ganz egal wie voll oder bunt, unter den Sternen mit Ruhe enden durfte.
Why this German bedtime story helps
This German bedtime story keeps the action soft and grounded in everyday moments, which makes it easier for minds and bodies to settle at night. The scenes move slowly from shop to park to tree, with gentle repetition around Noodle’s favorite foods, so you can follow along in German without feeling rushed or overstimulated.
Because the language is simple and the images are clear, it works both as a comforting read for kids and as light practice for learners who want to enjoy German bedtime stories before sleep. You can read it aloud, pause between scenes, or even repeat favorite lines, turning the rhythm of the story into part of your wind down routine.
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